Analysis Finds Elevated Risk From Soot Particles in the Air
A new appraisal of existing studies documenting the links between tiny soot particles and premature death from cardiovascular ailments shows that mortality rates among people exposed to the particles are twice as high as previously thought.
Dan Greenbaum, the president of the nonprofit Health Effects Institute, which is releasing the analysis on Wednesday, said that the areas covered in the study included 116 American cities, with the highest levels of soot particles found in areas including the eastern suburbs of Los Angeles and the Central Valley of California; Birmingham, Ala.; Atlanta; the Ohio River Valley; and Pittsburgh.
The review found that the risk of having a condition that is a precursor to deadly heart attacks for people living in soot-laden areas goes up by 24 percent rather than 12 percent, as particle concentrations increase.
A variety of sources produce fine particles, and they include diesel engines, automobile tires, coal-fired power plants and oil refineries.
Comparing exposure within the New York and the Los Angeles metropolitan areas, the study found that the risks were evenly distributed in the vicinity of New York while some areas around Los Angeles, including neighborhoods near the Ports of Los Angeles and Long Beach, had elevated health risks.
The extended epidemiological analysis, which draws on data gathered from 350,000 people over 18 years, and an additional 150,000 people in more recent years, was conducted for the Health Effects Institute by scientists at the University of Ottawa.
The institute was created by the Environmental Protection Agency and the industries that it regulates with the goal of obtaining unbiased studies.
The link between fine particles, the diameter of which is smaller than a 30th of a human hair, and cardiopulmonary disease has been established for two decades, and the E.P.A. has regulated such emissions since 1997. In 2006, despite mounting evidence that the particles were deadlier than first thought, the agency declined to lower chronic exposure limits.
The United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit declared that decision inadequate, and the Obama administration is now considering what level is appropriate.
Published: June 2, 2009
NY Times
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Uitlaatgassen van autoverkeer verhogen allergie risico
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8458-2008-07-02.html
Autoabgase erhöhen Allergiegefahr
Zusammenhang zwischen verkehrsbedingter Schadstoffexposition und allergischen Erkrankungen bei Kindern belegt
Allergien treten häufiger auf bei Kindern, die in der Nähe stark befahrener Straßen aufwachsen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie an mehreren tausend Münchener Kindern, die jetzt in der Fachzeitschrift „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ veröffentlicht wurde.
Autoabgase
© BMU/H.-G. Oed
Unter Federführung des Helmholtz Zentrums München untersuchte eine deutsche Forschergruppe in einer Längsschnittbeobachtung über sechs Jahre, ob zwischen dem Auftreten so genannter atopischer Erkrankungen wie Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Neurodermitis und der Belastung durch Luftschadstoffe aus dem Straßenverkehr Zusammenhänge feststellbar sind.
Folgen von Feinstaub, Dieselruß und Stickstoffdioxid untersucht
Ihrer Analyse legten die Wissenschaftler einerseits die jeweilige Entfernung der elterlichen Wohnung zu verkehrsreichen Straßen zugrunde als auch die für die jeweiligen Wohnadressen der Kinder modellierten Werte der Luftbelastung mit Feinstaub, Dieselruß und Stickstoffdioxid.
Das Forscherteam um Dr. Joachim Heinrich vom Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München verglich damit die Daten von 3.061 sechsjährigen Kindern aus München und Umgebung. Deren Entwicklung wird im Rahmen der so genannten GINI- und LISA-Studien seit ihrer Geburt verfolgt. Die Studien haben unter anderem zum Ziel verhaltensabhängige und umweltabhängige Risikofaktoren für allergische Erkrankungen zu studieren.
In die aktuelle Analyse flossen die Ergebnisse medizinischer Untersuchungen und der regelmäßigen Elternbefragungen ein. Darüber hinaus wurde bei den Kindern im Alter von sechs Jahren das Auftreten spezifischer IgE-Antikörper gegen häufige Allergene im Blutserum getestet. Mit Hilfe von Rechenmodellen konnten die Wissenschaftler individuelle Werte der Exposition der Kinder durch Feinstaub und Stickstoffdioxid abschätzen. Dabei zeigte sich, dass mit steigender Feinstaub-Exposition eine Zunahme der asthmatischen Bronchitis sowie der Sensibilisierung gegenüber Pollen und anderen häufigen Allergenen stattfand.
Erhöhte Stickoxid-Exposition - mehr Ekzeme
Besonders deutlich zeichneten sich die Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von asthmatischer Bronchitis, Heuschnupfen, Ekzemen sowie allergischer Sensibilisierung und dem Wohnumfeld auf: Kinder, die weniger als 50 Meter von einer viel befahrenen Hauptstraße entfernt wohnten, hatten im Vergleich zu abgeschiedener wohnenden Altersgenossen ein um bis zu 50 Prozent höheres Risiko für diese Erkrankungen. Die statistische Analyse der Daten zeigte ein mit steigendem Abstand zur Hauptstraße sinkendes Risiko.
Heinrich und seine Kollegen werten die Ergebnisse ihrer Untersuchung als deutlichen Beleg für die nachteiligen Effekte von Luftschadstoffen aus dem Straßenverkehr auf die Entstehung von Allergien und atopischen Erkrankungen. In der Vergangenheit lieferten epidemiologische Studien hierzu kein klares Bild, obwohl die Effekte aus Laborexperimenten und Inhalationsuntersuchungen bekannt sind.
(idw - Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, 02.07.2008 - DLO)